Wer gerne gut isst, weiß, dass das Essen noch besser schmeckt, wenn das Ambiente stimmt. Wer gerne guten
Wein trinkt, weiß, dass dieser aus einem mundgeblasenen Glas mehr mundet als aus einem
ausgewaschenen Senfglas – und (um bei den Genüssen zu bleiben) wer gerne liest, weiß, dass alleine durch die Aneinanderreihung von Lettern, gespickt mit gutem
Inhalt, noch kein gutes Buch entsteht.
Im Zeitalter des DTP ist fast alles möglich: fett, verzerrt, gedreht, Unmengen von Schriften, »tolle« Effekte … Doch muss der Leser wirklich alles ertragen was möglich ist? Unsere klare Antwort: Nein!
Für uns ist die moderne Technik kein Ersatz für den kreativen Kopf, sondern ein großartiges Werkzeug mit dem man sorgsam umzugehen hat. Wir legen größten Wert auf Lesbarkeit und damit zwangsläufig auf die Typografie. Feinheiten wie Zeichenausgleich, unterschiedlich
definierte Festabstände, gefällige Schriften, die das Auge beim Lesen nicht unnötig ermüden, ein ausgewogener Seitenaufbau etc. entscheiden (vom Inhalt abgesehen) darüber, ob ein Buch gerne in die Hand genommen wird oder ob sich der Leser mühsam »durchbeißen« muss.
Bevor wir uns ans Layout machen, führen wir eine gründliche Textdatenbereinigung durch. Unser Satz hebt sich somit auch vom
durchschnittlichen »Allerwelts-Computer-Satz«, wie er leider oft genug verwendet wird, deutlich ab. Anstelle einer eintönigen »Bleiwüste« ist unser Anliegen außerdem, der Publikation ein frisches, kreatives Layout zu geben. Den Einband
gestalten wir individuell, nach verschiedenen Gesichtspunkten wie z.B. Inhalt,
Zielgruppe, bestehende Reihe, neue Reihe, Verlagsprogramm etc. und berücksichtigen hierbei natürlich auch die Wünsche des Autors. Und die kennen wir ganz gut – schließlich gehören wir mit mehreren
eigenen Publikationen (siehe hier) auch zu dieser »Spezies«